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Kloster

 

Wenn Sie ein Kloster im herkömmlichen Sinne erwarten, irren Sie. Der Name unseres Ortes leitet sich jedoch tatsächlich vom ehemaligen Zisterzienserkloster (1296 -1536) ab, das während seines Bestehens als "Kloster Hiddensee" bezeichnet wurde.  Nach der Reformation verließen 1536 die letzten Mönche die Insel; die Klosteranlage wurde der Verfall preisgegeben und während des Dreißigjährigen Krieges (1618 bis 1648) vollständig zerstörrt.

Die Mönche nahmen sehr großen Einfluß auf die Entwicklung der Landwirtschaft, insbesondere des Ackerbaus. Noch heute ist Kloster, wenn auch in sehr geringem Umfang, das Dorf der Bauern, wohingegen Vitte eindeutig ein Fischerdorf war und ist.  

Heute spielen Landwirtschaft und Fischerei nur noch untergeordnete Rollen; der Tourismus prägt das Leben auf der Insel, die sich bei Tagesausflüglern, Reisegruppen und Urlaubern stetiger Beliebtheit erfreut.  Neben Neuendorf und Vitte unterwirft sich auch  Kloster wird diesem Wandel. Am ursprünglichsten erhalten geblieben ist der kleinste Ort der Insel, Grieben.   

Kloster liegt zu Füßen des Hiddenseer Hochlandes, also im Norden der Insel. Wobei erstere Aussage nicht ganz korrekt ist, denn der westliche Teil des Ortes erstreckt sich bis in das beginnenden Hochland hinauf. Dieses hügelige Land wird als Enddorn bezeichnet und ist teilweise mit Wald bedeckt. Auf einem der höchsten Erhebungen thront unübersehbar der Leuchtturm. Ostseeseitig bildet das Steilufer seine Grenze.

Kloster bietet somit einen hervorragenden Ausgangspunkt für Wanderungen. Für den mitunter beschwerlichen Weg wird man mit einem herrlichem Fernblick belohnt, den mit etwas Glück und entsprechendem Wetter eine im Meer versinkende Sonne krönt. 

Kloster wird oft und sicherlich zurecht als kulturelles Zentrum der Insel bezeichnet. Neben der Inselkirche und dem Gerhart-Hauptmann-Haus   hat das Heimatmuseum seit 1954 seinen Sitz im Ort.

Dank der 2015 durchgeführten Sandaufspülung besitzt auch Kloster endlich wieder einen tollen Badestrand. 

Dinge des alltäglichen Bedarfs können in den zwei Lebensmittelgeschäften eingekauft werden. Der einzige Inselbäcker hat seinen Sitz seit vielen Jahrzehnten ebenfalls in Kloster.

Oft werden wir gefragt, wo man denn in Kloster gut speisen könne. Der Geheimtipp lautet meist "Zum kleinen Inselblick". Frischer Fisch gefällig? Dann heißt unsere Antwort: Die "Fischkutter " im Klosteraner Hafen oder in Grieben die Gaststätte "Zum alten Enddorn". Das "Cafe Rosi" in Neuendorf ist ebenfalls unsere Empfehlung. Es gibt auf der Insel viele Gasthäuser mit ausgezeichneter Küche. Da hilft nur eines: selbst ausprobieren!   

 

 

Kloster

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